06.08.2015

Als ich nach 2 Monaten harten Flussfischens der Elbe langsam überdrüssig wurde, musste eine neue Herausforderung her. Es sollte wieder an ein stehendes Gewässer gehen, wo die neuen 3,5lbs ProLogic C3 Pro beim Werfen voll zur Geltung kommen konnten. Innerhalb mehrerer Wochen baute ich mir nun ein paar Futterplätze auf, welche ich, meist in kurzen Overnightern, befischte. Dabei kamen ein paar gewichtige Überraschungen zutage. Am eindrücklichsten aber war eine 2-Nacht-Session an und um meinen Geburtstag! Nicht nur 5 Fische in der ersten Nacht, sondern auch die vielen Glückwünsche auf allen Kanälen und vor allem die Überraschungsbesuche am Wasser werden mir immer in guter Erinnerung bleiben. Ich bedanke mich nochmal herzlich bei allen Beteiligten, es war mir eine große Freude und verlangt nach Wiederholung im kommenden Jahr.

In der zweiten Sommerhälfte sind schon neue Ziele gesetzt und werden schon bald in Angriff genommen. Ich werde an dieser Stelle berichten.

bis zum nächsten mal, Christoph

18.06.2015

Weitere Wochen des intensiven Flussangelns sind nun vergangen. Die Intensivierung meiner Flussfischerei brachte mir - überwiegend durch kurze Nächte realisiert - noch den ein oder anderen guten Fisch. Auch hier passte ich wieder mein Setup an die Gegebenheiten an, das Einsparen von Ausrüstung (und damit Gewicht) standen an erster Stelle. Dennoch darf bei dieser Herangehensweise der Schutz der Fische nicht ins Hintertreffen geraten, so war trotz des hohen Gewichtes die Monster Carp Cradle immer dabei. Es waren schöne Stunden und Nächte am Fluss, teilweise erfolgte Biss auf Biss, sodass ich am kommenden Arbeitstag ziemlich im Eimer war - aber das war es wert!

Außerdem war eine gemeinsame Fluss-Session mit Gerste geplant. Bei wechselnden Bedingungen, optimal erscheinenden Luftdruck- und Pegel-Parametern, jedoch zu hohen Wassertemperaturen sowie mieser Sauerstoffsättigung und pH-Wert konnten wir unsere Erwartungen nicht erfüllen. Neben dem ein oder anderen (gewichtigen) Beifang gelang es uns lediglich einen halbstarken Schuppi zum Anbiss zu verleiten, die erhofften Graser blieben komplett aus.

Wir waren ziemlich ratlos, jedoch darf man auch nicht erwarten, bei jeder Fluss-Session einen oder gar mehrere Zielfische zu fangen...was die Effektivität der bisherigen Kampagne betrifft kann ich jedenfalls voll und ganz zufrieden sein. Trotzdem wird der Focus in den kommenden Wochen etwas von der Elbe weg, hin zu neuen Zielen gehen...ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen werden und werde berichten!

 

in dem Sinne, bleibt sauber und achtet die Regeln!

 

Christoph

27.05.2015

 

Nachdem die Frühjahrsangelei wie im letzten Beitrag beschrieben eher zäh verlief, ging ich voller Tatendrang in die neue Saisonphase – die Elbangelei!

Den Anfang markierte eine ausgedehnte Erkundungstour mit dem Schlauchboot. Ziel war ein neuer Abschnitt auf Strecke mit harter Hauptströmung. Schnell fand ich brauchbare Strukturen und begann mit der ersten Futterkampagne – das war Anfang Mai. Nach gut einer Woche des Fütterns kam nun die erste Session: leider hatte ich im Mai bisher nur Zeit für kurze Overnighter, was nicht so ganz optimal für das Elbfischen ist, aber mir blieb nichts anderes übrig.

Nach der ersten Nacht war die Ernüchterung groß: keine einzige Aktion an den Ruten! Beim Einpacken lief dann aber urplötzlich die linke Rute ab! Auf biegen und brechen verlief der nun folgende Kampf mit dem Fisch, ich dachte schon an einen Fisch weit über der  15kg-Marke, der sich dann nach aufopferndem und atemberaubendem Drill zeigende Schuppi war allerdings doch nicht ganz so groß, wie eingangs gedacht – und vielleicht auch ein wenig gehofft.

Während meines zweiten Overnighters konnte ich neben dem ersten kleinen Döbel und einem ordentlichen Klodeckel wieder einen Karpfen – diesmal einen kleinen Schuppi verhaften.

Zwischendurch wurden 60kg frische Boilies für die nächsten Wochen gerollt, das Flussfischen verbraucht immer Unmengen an Futter.

Letzte Woche dann, während ich meine bis dato letzte Nacht am Fluss verbrachte, kam nun endlich der erste Graser dazu. Nicht wirklich groß, aber der Anfang ist gemacht! Dies steht sinnbildlich für die gesamte zweite Saisonphase: der Anfang ist gemacht, aber jetzt geht es erst richtig los!

 

Unterdessen war auch unser Ehrenmitglied Metzi mal wieder am Wasser. Er konnte zwei schöne Fische verhaften und mit seiner Familie die Ruhe in der Natur genießen.

 

 

bis demnächst, Christoph

04.05.2015

Nun ist unsere Saison schon 2 Monate alt und die Frühjahrsangelei damit abgeschlossen. Es war ein auf und ab und das neu auserkorene Frühjahrsgewässer erwies sich dann doch zickiger und weniger ertragreich, als gedacht. Aber von Anfang an: Wir fütterten die schon im Winter gut ausgesuchten Plätze seit Ende Februar. Anfangs nur ganz spärlich und ausschließlich mit kleinen Boilies sowie einem Partikelmix, wurden die Mengen und die Durchmesser der Boilies im Laufe der Zeit langsam erhöht.

 

Die ersten Ansitze verliefen erwartungsgemäß etwas ruhiger – wobei ich bei jeder Session Fisch fangen konnte – jedoch machte sich neben der fehlen Quantität nach und nach auch die fehlende Qualität bemerkbar.

Dies veranlasste mich, einer Einladung folgend, mal ein paar Tage an einem größeren Gewässer in Sachsen-Anhalt zu verbringen. Eine ganz andere Art und Weise zu Fischen als meine bisherige Frühjahrsangelei! Aber es sollte sich lohnen und so konnte ich die ersten guten Fische in diesem Jahr auf der Habenseite verbuchen.

Zurück zum eigentlichen Frühjahrsgewässer: Da nun die Zeit durch Arbeit und andere Dinge etwas knapp wurde, beschloss ich, nur noch zu schnellen Overnightern überzugehen. Das Setup wurde hierfür immer weiter optimiert, sodass auch unter der Woche zwischen der Arbeit gefischt werden konnte. In den nun folgenden zwei Overnightern konnte jedoch die Ausbeute nicht signifikant gesteigert werden – gut, die Stückgewichte stiegen leicht, aber das war es auch schon.

Gestern nun fiel der Entschluss: die nächste Saisonphase wird eingeleitet! Wie die aussieht, erfahrt ihr beim nächsten Update!

 

In diesem Sinne, bleibt sauber und achtet die Regeln

Christoph

13.03.2015

Endlich ist es soweit, die neue Saison steht vor der Tür! Lang, viel zu lang war die Winterpause. Jedoch haben wir sie auch genutzt, haben neben der Erkundung neuer Gewässer auch die Produktion der eigenen Köder wieder ein ordentliches Stück vorangebracht. Daneben wurden natürlich die Tackleboxen nachgefüllt und wir konnten sogar einen Partner in Sachen Selmade-Bleie gewinnen. Nun sind wir gewappnet und voller Vorfreude auf all die Stunden am Wasser, auf all die Abenteuer, die in 2015 noch kommen werden.

Marcel hat unterdessen seine erste Nacht am Wasser schon weg, bis auf eine kapitale Brasse ging er (noch) leer aus, konnte aber die Ruhe und die Natur am Wasser genießen...und darauf kommt es uns u.a. ja auch an ;)