10.03.2012

 

... das war wohl nix!

 

Die Aktion heut war generell recht sinnlos. Pünktlich um kurz vor halb 7 war ich heute früh am Wasser, aufgebaut war auch recht schnell, so dass die Ruten kurz vor 7 im Wasser waren. Allerdings habe ich ganz eindeutig die Strömung falsch eingeschätzt. 140gr hielten selbst im "strömungsberuhigten" Bereich nur sehr schlecht, so dass ich kurzerhand umdisponierte und einen anderen Spot befischte. Dort hielt dann zwar die Montage auf dem Platz, allerdings nur so lange, bis die Schnur genug Treibgut eingesammelt hatte und die Montage wieder vom Platz verzogen wurde. Das führte in der Folge dazu, dass ich heute einen netten Hakenverschleiß hatte - 4 Haken in 4 Stunden konnte ich auf Grund stumpfer Spitze aussortieren. Daraufhin habe ich mich dann entschieden, den Trip abzubrechen. Alle 20 Minuten neu auswerfen mit nem 140gr-Blei macht meiner Meinung nach auch einfach zu viel Trubel am Platz, da wirds wohl auch nichts mit nem Biss.

Und die Moral von der Geschicht? Weniger ist manchmal mehr. Der Wasserstand und der Durchfluss sind einfach zu hoch gewesen für die angepeilte Stelle - man bekommt dauerhaft nichts zum halten, eine vernünftige Köderpräsentation ist nicht möglich.

So naja, das war also mein erster Trip des Jahres... Nicht so ideal, aber die Entzugserscheinungen sind erstmal weg. Fragt sich nur wie lange...

Anfang nächster Woche lasse ich mir dann meine Weißheitszähne ziehen, bin dann für ein paar Tage außer Gefecht gesetzt und hoffe dann am 15./16.3. wieder raus zu kommen. Dann sind hoffentlich meine Seen endlich mal aufgetaut, damit ich meiner ursprünglich angedachten Frühjahrsfischerei nachgehen kann - mit kleinen Haken, feinen Monovorfächern und Laufblei ;)

 

An den Fluss gehts dann erst wieder, wenn weniger Wasser drin ist...

 

Also, bis später!

 

Stefan

09.03.2012

 

...und damit gehts los in das Angeljahr 2012. Ich werde morgen früh zu meiner ersten Session starten, auch wenn die Zeit nur für eine Tagesaktion reicht. Das heißt: morgen in aller früh gehts ans Wasser und Abends gehts dann zurück.

Da meine beiden anderen angepeilten Gewässer immernoch zugefrohren sind, werde ich einen kleinen Fluss oberhalb eines Wehres befischen. Dort habe ich in einer Kurve einen Bereich mit vergleichsweise geringer Strömung ausfindig machen können. Bei meinem heutigen Spaziergang konnte ich an besagter Stelle sogar Fischaktivität feststellen - es sah stark nach Karpfen aus. Ob letzten Endes auch wirklich was beißt, steht natürlich noch in den Sternen, aber mir ist es irgendwie auch egal. Ich bin total heiß, endlich wieder ans Wasser zu kommen, hauptsache raus! Ich werde jetzt schnell noch ein paar Rigs binden und die Montagen vorbereiten, damit es morgen dann gleich los gehen kann!

 

Ob was lief, könnt ihr morgen dann an selber Stelle lesen.

 

Bis dahin!

09.11.2011

 

So langsam neigt sich die Saison dem Ende entgegen. Auch wenn die letzten Tage noch recht verträglich waren, so ist ein Ende des milden Wetters doch in Sicht, weshalb es wohl zu keinen großen Sessions mehr kommen wird. Deswegen unternahmen einige von uns in der letzten Zeit noch ein paar kurze Trips.

 

So waren Robert und Christoph in der letzten Woche nochmal unterwegs, wobei es recht durchwachsen lief. Während Robert ein paar Fische bis 18 Pfund fangen konnte, blieb es bei Chris bei einigen Satzern. Während ihre dreitägigen Session fiel die Wassertemperatur um knapp 2 Grad auf ca. 9,5°C, wodurch es zum Ende hin etwas schlechter lief.

 

Marcel war auch nochmal für 2 Nächte unterwegs, konnte außer einem Satzer allerdings keine weiteren Fänge verzeichnen...

Und zu guter letzt war auch Metzi nochmal draußen. Da lief außer ein paar Brassen allerdings auch nichts weiter.

Also ein eher durchwachsener Saisonabschluss. Aber es kann ja nicht immer alles klappen ;)

 

24.10.2011

 

3 Tage am Wasser liegen nun wieder hinter mir und es war eigentlich ganz schön, wenn da nicht der fehlende Erfolg wäre.

Am vergangen Freitag ging es an ein neues Gewässer, welches ich mir eigentlich erst für das nächste Jahr vorgemerkt hatte. Jedoch rechnete ich mir auf Grund des Tiefenprofils des Sees eigentlich ganz gute Chancen auf einen schönen Herbstkarpfen aus, weshalb letzten Endes die Wahl auf diesen See viel.

Am Wasser angekommen packte ich zunächst erstmal die Lotrute aus, um nach vernünftiger Struktur zu suchen. Schnell war auch eine vielversprechende Kante von 4m runter auf über 6m gefunden. Ich fütterte gleich etwas von meinem Partikelmix und ein paar Boilies, ehe es ans weitere Auspacken ging.

Gegen 12 Uhr lagen dann auch beide Ruten im Wasser, die eine zentral am Futter auf etwa 5m und die andere etwas abseits bei ca. 4 m Tiefe.

Schon nach ca. einer halben Stunde bewegte sich der Hanger an der abseitsliegenenden Rute immer wieder minimalst nach oben, begleitet von einzelnen Piepern. Kurze Zeit schaute ich mir das Schauspiel an, bis ich bei einem energischerem Zupfer mal anschlug. Ergebnis: 0. Stattdessen war der Boilie auf die Hälfte geschrumpft und wies glatte Schnitte auf. Schlussfolgerung: Krebse am Platz -.-

Als das selbe Geplänkel dann auch an der anderen Rute begann, und beim diesmaligen Anschlag gar kein Boilie mehr am Haar war, stellte ich nun auf Partikel um. Zwei Tigernüsse sollten es für mich richten. So ging es dann in die Nacht, jedoch ohne jeglichen Erfolg, auch wenn die Nüsse am nächsten Tag noch dran waren.

Am Samstag baute ich dann eine Rute um auf ein Chod-Rig mit einem 16mm Poppi. Diese Rute warf ich ca. aller 2 Stunden immer wieder an einen neuen Platz, während die andere Rute weiterhin zentral am Futter lag, beködert wieder mit Tigernüssen.  Gebracht hat es wieder nichts... Auf dem Wasser war es aber auch totenstill, zumindest was die Fischaktivität anging. Ich habe während den 3 Tagen am Wasser genau 2 Fische an der Oberfläche gesehen, und das waren Raubfische. Von Karpfen war keine Spur...

Am Abend bekam ich dann von einem anderen Karpfenangler Besuch, der von der anderen Uferseite mit dem Boot herüber gepaddelt kam. Ein Blick auf das Echolot verriet mir dann, warum es so mies lief: Das Wasser hatte um 17 Uhr nachmittags, also nach strahlenden Sonnenschein, der den ganzen Tag auf den See prasselte, gerade mal 9,8°C.  Da kann ich mir schon denken, wie kalt das Wasser am frühen Morgen nach den frostigen Nächten war...

Mit relativ vermiester Stimmung ging es dann in die Nacht, die zum wiederholten Male mit Temperatur unter 0°C aufwartete. Doch, man glaubt es kaum, um 2 Uhr nachts hatte ich einen Biss, den ich sogar in Zählbares umsetzen konnte: eine Plötze von 25cm auf eine kleine aber feine Maiskette. Suuuper ;)

 

Das war aber auch alles. Am nächsten Tag sollte es dann so gegen 14 Uhr wieder nach Hause gehen, so dass ich den Vormittag nutzte, um wieder mit dem Poppi etwas aktiver zu fischen. Sogar die flache, nur maximal 1,5m tiefe, Bucht zu meiner Linken musste dran glauben, doch auch hier gab es nichts zu holen.

 

Daher fällt das Resumée recht bescheiden aus. Ich hab relativ viel getan, was in meiner Möglichkeit stand, und trotzdem bekam ich keinen Karpfen zu Gesicht. Naja, ich schiebe es mal auf die Wassertemperatur ;)

Das soll es auch für mich gewesen sein mit der Angelei für diese Saison. Leid kein so prickelnder Abschluss, aber wenn es insgesamt schlecht läuft (die anderen Karpfenangler fingen auch nichts), brauche ich mir keine übermäßigen Gedanken zu machen ;)

 

Man sieht sich dann in 2012 wieder am Wasser!

 

Bis dahin

Stefan

29.09.2011

 

Wir sind wieder mal für ein paar Tage an einem schönen kleinen Stausee unterwegs gewesen.

In der letzten Woche unternahmen Christoph und ich den ersten Rundgang am See, loteten die Spots aus und fütterten schon etwas vor. Am Montag ging es dann für uns los und schon nach nicht mal einer halben Stunden im Wasser lief die erste Rute ab. Den Auftakt machte ein kleiner Spiegler, gerade so maßig ;)

Weiter ging es im Stundentakt, allerdings zum Großteil Satzer.

In der Nacht auf Dienstag konnte ich dann einen Spiegler von 13 Pfund landen, bei Christoph blieb es bei einigen Satzern, die in diesem Gewässer zahlenmäßig sehr stark vertreten sind. Selbst ohne Nachfüttern hatten wir immer wieder mit Halbstarken zu tun, bis dann am Dienstag Mittag der erste bessere Fisch bei Christoph ablief. Kurz nachdem dieser Fisch gekeschert war und wir ihn gerade wiegen wollten, lief dann meine Rute ab und auch ich befand mich im Drill eines etwas kampfstärkeren Fisches. So konnten wir in Teamarbeit nach Christophs Spiegler von 21 Pfund und 78 cm einen weiteren Spiegler mit 16 Pfund und 76 cm landen.

In der 2. Nacht konnten wir weiterhin viele Karpfen fangen, Christoph brachte es am Mittwoch Morgen sogar auf insgesamt 25 Fische. 

Also wahrlich Massenfänge, aber leider alle im Satzerbereich. Da fragt man sich schon, was die Gewässerwarte damit bezwecken, denn nach einer vernünftigen Besatzstrategie sieht das nicht aus.

Am Nachmittag machte ich mich dann auch wieder auf in Richtung Heimat, während Christoph noch eine weitere Nacht auf den heutigen Donnerstag am Wasser blieb. Es folgte eine weitere fischreiche Nacht, die wahrscheinlich kaum dabei half, Christophs Schlafdefizit aus den beiden vorangegangen Nächten abzubauen ;) Und trotzdem hat es sich gelohnt. So konnte Christoph noch einen markanten Spiegler fangen.